10. April 2026 · von Stachi · 2 Min Lesezeit
Willkommen bei Erntezeit
Warum wir glauben, dass Gärtnern radikal einfach sein darf — und was du hier in Zukunft lesen wirst.
Hallo, schön dass du hier bist.
Wenn du diesen Text liest, gehörst du wahrscheinlich zu einer dieser drei Sorten Mensch:
- Du hast ein Beet und letztes Jahr lief irgendwas schief — die Gurken haben nichts gemacht, die Tomaten haben den Basilikum gemobbt, oder du hast die Hälfte vergessen rechtzeitig zu pflanzen.
- Du planst gerade dein erstes Beet und stehst vor einer Wand aus Tabellen, Mischkultur-Listen und widersprüchlichen Tipps von 17 verschiedenen Garten-Influencern.
- Du gärtnerst seit Jahren entspannt vor dich hin, hast aber das Gefühl, dass es noch einfacher gehen müsste.
Erntezeit ist für alle drei.
Warum wir das hier bauen
Vor ein paar Jahren habe ich angefangen, ein Beet zu bewirtschaften. Was eigentlich entspannend sein sollte, wurde schnell zur Excel-Tabelle: Aussaat-Termine notieren, Mischkultur prüfen, Vor- und Nachkulturen einplanen, Erntezeiten merken. Alles auf Zetteln, die im Schuppen verrottet sind.
Im zweiten Jahr habe ich es mit drei verschiedenen Garten-Apps versucht. Jede wollte mein Tagebuch sein, jede wollte tägliche Eingaben, jede hat sich nach drei Wochen wie eine Pflicht angefühlt. Im April war ich raus.
Das Problem war nicht der Garten. Das Problem war: zu viel App, zu wenig Plan. Ich wollte eigentlich nur einmal im Frühling dasitzen, drei Sachen eintragen, und dann ein Blatt in der Hand halten, das mir sagt: "Wenn du im Mai nichts vergisst, wird das ein gutes Jahr."
Nichts mehr, nichts weniger.
Was wir bauen
Erntezeit ist ein Jahresplaner für dein Beet — radikal einfach.
Du sagst uns drei Dinge:
- Wo du wohnst — wir kennen dein Klima und wissen, wann bei dir der letzte Frost meistens vorbei ist.
- Wie gross dein Beet ist — Länge mal Breite, mehr nicht.
- Was du anbauen willst — aus über 30 Sorten, visuell zur Auswahl.
Du bekommst einen kompletten Jahresplan: Aussaat-, Pflanz- und Erntezeiten, Mischkultur automatisch berücksichtigt, Vor- und Nachkulturen wo es Sinn macht. Als PDF zum Ausdrucken für den Schuppen, und (in der Pro-Version) als digitaler Kalender mit Wetterdaten.
Keine tägliche Pflicht. Keine Pop-Ups. Keine Push-Notifications die dir erzählen, dass deine Tomate Aufmerksamkeit braucht.
Was du hier im Blog lesen wirst
Dieser Blog wird kein klassischer Garten-Blog mit "10 Tipps gegen Schnecken". Davon gibt es schon genug. Wir schreiben hier über:
- Geschichten aus dem Beet — was bei uns funktioniert hat, was nicht, und was wir falsch gemacht haben.
- Hintergrund zu Erntezeit — warum wir uns für bestimmte Pflanzen entschieden haben, wie unsere Klimazonen-Logik funktioniert, was die nächsten Features sein werden.
- Mischkultur erklärt — warum Tomaten Basilikum lieben und Gurken hassen, und was passiert wenn du es trotzdem versuchst.
- Gespräche mit Beet-Gärtnern — was Anfänger lernen, was Profis übersehen.
Alles ehrlich, alles persönlich, ohne SEO-Optimierung für Google. Wenn du gerade nichts anbauen willst, brauchst du das hier nicht zu lesen.
Was als nächstes passiert
Erntezeit ist seit Frühjahr 2026 live. Eine Mail pro Monat zu Garten- Themen schick ich raus — wenn du das willst, findest du das Formular auf der Startseite. Kein Werbe-Spam, keine Push-Benachrichtigungen. Eine Mail. Sonst nichts.
Bis dahin: viel Spass im Beet, und wenn du Fragen hast, schreib mir eine Mail an hallo@erntezeit.app. Ich antworte selbst.
🦔 Stachi
Verwandte Pflanzen
Weitere Beiträge

27. Mai 2026 · 3 Min. Lesezeit
Erste Erntewoche — Radieschen raus, Salat nachsäen
Diese Woche kommen die ersten Sachen aus dem Hochbeet — Radieschen sind reif, der Schnittsalat ist erntefähig, einige Kräuter brauchen den ersten Rückschnitt. Und während du erntest, ist der Moment für die nächste Nachsaat. Hier ist der Plan für die nächsten 14 Tage.

25. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Werkzeug-Check Ende Mai — was du jetzt wirklich in die Hand nimmst
Ich hab in den letzten 10 Jahren Gartenwerkzeug für gut 800 Franken gekauft. Davon nutze ich heute genau vier Stücke regelmässig. Hier ist die ehrliche Liste — was ich jeden Tag in die Hand nehme, was im Schuppen verstaubt, und was ich rückblickend nicht gekauft hätte.

23. Mai 2026 · 2 Min. Lesezeit
Tropfbewässerung im Hochbeet — wann sich's lohnt
Im Mai noch egal, im Juli kein Spass: jeden Abend mit der Giesskanne durch den Garten, eine Stunde lang, weil das Hochbeet täglich 5 Liter braucht. Hier ist, wann sich Tropfbewässerung wirklich rechnet, welches System für welche Beetgrösse passt — und wo du nicht reinfallen solltest.